Weihnachts-Zeitreise »Lebendige Krippe«

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Die weihnachtliche Erlebnisreise beginnt im ganz normalen Weihnachtswahnsinn. Kommerzielle Geschenke, Düfte und laute Weihnachtsschnulzen empfangen die Besucher. Auf ihrem Weg zur „Lebendigen Krippe“ landen sie dann beispielsweise inmitten eines orientalischen Bazars. Hier kann so getan werden als wenn man verkauft und handelt. Sehr spannend wird es, wenn die Besucher auf einen Römer treffen. Zoll geben, die Obrigkeit spüren und doch eine ganze Menge Spaß dabei erleben. Dort, auf dem Bazar erfahren und erleben sie mit allen Sinnen die Zeit um die Geburt von Jesus. Auch die junge Maria kommt zu Wort und ein Hirte auf den Weiden vor Bethlehem.

Rund um  ein Lagerfeuer erfahren die Besucher nicht nur, wie es den Hirten ergangen ist, sondern auch, wie die Krippe für jeden zur lebendigen und spannenden Erfahrung werden kann. Mit liebevollen Kulissen, spannenden Hörszenen und besonderen Lichteffekten wird Weihnachten auf eine neue Weise erfahrbar.


Zusatzmaterial zur WeihnachtsZeitReise Ennepetal

Mit großer Freude, Staunen und Respekt erlebten wir (Annette und Lutz Barth) die WeihnachtsZeitReise (WZR) in Ennepetal. Hier wurde auf breiter ökumenischer Basis mit sehr viel Liebe und enormen Engagement unser Weihnachtsthema umgesetzt und mit neuen Ideen erweitert und bereichert.

Wir sind sehr dankbar, dass die Projektgruppe in Ennepetal uns erlaubt hat, ihre ergänzenden Anregungen auf dieser Seite zu veröffentlichen und Ihnen zur Verfügung zu stellen.
Kostenlose Nutzung nur im Zusammenhang mit dem Kauf des Medienpaketes. Die Herstellung des Handbuchs und der DVD war sehr aufwändig und teuer. Nur durch die finanzielle Unterstützung der Evangelischen Landeskirche in Baden und den finanziellen und personellen Einsatz des Bibellesebunds war es möglich, diese Arbeitsmaterialien herauszugeben.

Die Materialien sind nicht auf finanziellen Gewinn ausgelegt sondern zum Selbstkostenpreis kalkuliert.

Deshalb unsere eindringliche Bitte, dieses Material auf der Homepage nur zu nutzen, wenn man auch das Medienpaket gekauft hat!

Auch in Zukunft praxistaugliches Material geplant
In Zukunft soll es auch weiterhin möglich sein, Material für außergewöhnliche Erlebnisausstellungen zu produzieren. Allerdings geht dies nur unter der Voraussetzung, dass bei den bereits erschienenen Medienpaketen keine Verluste gemacht werden.

Angebote zum Herunterladen:

zusätzliche Hörszene (mp3 Format)
- Ausschnitt Synagoge
- Hirten an der Krippe
- Playback für Lied: Gott ist groß

3. WZR Arbeitsblätter für die Gestaltung der Stationen

Gestaltung der Zusatzinformationen auf unserer Homepage

Damit Sie diese Vorschläge bei der Gestaltung eines eigenen Weihnachtsprojekts in Verbindung mit dem grundlegenden Arbeitsmaterial (Handbuch und DVD) leicht verwenden können, haben wir alles ganz ähnlich wie im Handbuch aufbereitet.

Erklärung zu den Begriffen „Lebendige Krippe“ / Weihnachts-Zeitreise und

WeihnachtsZeitReise

Das ursprüngliche Sinnenprojekt zu Weihnachten fand bei uns in Linkenheim unter dem Namen “Lebendige Krippe” statt und dieser kam auch sehr gut an. Da aber in manchen Gegenden darunter eine Holzkrippe mit echten Tieren verstanden wird, wählten die Initiatoren in Ennepetal WeihnachtsZeitReise als Projektbezeichnung.

Falls bei Ihnen der Name Lebendige Krippe auch zu Missverständnissen führen könnte, bietet sich der Begriff Weihnachts-Zeitreise an, der ebenfalls sehr gut beschreibt, was die Besucher hier erwartet.

Besonderheiten der WeihnachtsZeitReise in Ennepetal

In Ennepetal hatte eine Projektgruppe bereits 2007 und 2008 mit Hilfe eines ersten Rohentwurfs unseres Arbeitsmaterials das Weihnachtsthema in Angriff genommen.

Wir führen hier die wichtigsten Unterschiede zwischen unserer „Lebendigen Krippe“ und der „WeihnachtsZeitReise“ auf.

Zum Herunterladen:

1.Bildergalerie

2.zusätzliche Hörszene (mp3 Format)

- Ausschnitt Synagoge
- Hirten an der Krippe
- Playback für Lied: Gott ist groß

3.WZR Arbeitsblätter für die Gestaltung der Stationen

Alle weiteren Arbeitsmittel zur Gestaltung finden Sie im Handbuch und auf der DVD zur Lebendigen Krippe.
Diese sind zu beziehen über den Bibellesebund e. V.   Bibellesebund.de

Unterschiede der WeihnachtsZeitReise in Ennepetal zur Lebendigen Krippe

(Fotos zu dem Text finden Sie in der Bildergalerie)

Größe

Die Projektgruppe konnte eine still gelegte Fabrikhalle mieten. Dort hatten sie wesentlich mehr Platz als wir – für ihre WeihnachtsZeitReise konnten sie 700m² gestalten, während uns für die Lebendige Krippe nur 300m² zur Verfügung standen. Sie nutzten diese Möglichkeiten, um die einzelnen Stationen besser voreinander abgrenzen.

Außerdem kamen die Besucher im Erdgeschoss zunächst in ein beheiztes Zelt – dies diente nur als Empfangs- und Aufenthaltsraum und hatte noch keinen inhaltlichen Aspekt.

Stationen – Besonderheiten

Der eigentliche Rundgang begann erst im oberen Stockwerk: „Weihnachten heute“ wurde hier dargestellt als Kaufhausetage. Den Übergang zu den historischen Stationen bildete eine „Zeitmaschine“, ein kleiner, begehbarer Tunnel.

Neben der Station „vor Marias Haus“ gab es einen größeren Bereich für Josef – neben seinen Werkzeugen war auch sein Nachtlager dargestellt.

Dann konnten die Besucher einen richtigen Weg nach Bethlehem zurücklegen und nicht nur beim Durchgehen durch einen Vorhang die Szene wechseln. Auch das nächtliche Hirtenfeld und der Stall waren stärker voneinander getrennt.

Nach dem Stall kam man wieder ins „Heute“ in Form eines traditionellen Weihnachtszimmers mit Christbaum und Geschenke-Tisch mit Aufschriften, was Gott uns schenkt.

Den letzten Bereich bildete ein Aktionsraum, in dem die Besucher aktiv werden und auf das Gehörte reagieren konnten.

Inhaltlicher Schwerpunkt

Während bei unserer Lebendigen Krippe am Schluss der Schwerpunkt darauf liegt, was wir Jesus schenken können, liegt dieser bei der Ennepetaler Inszenierung auf dem, was Gott uns mit Jesus schenkt.

Einbeziehen der Besucher

Dies geschieht bei der WeihnachtsZeitReise bisher nur bei der Umfrage im Kaufhaus, beim Eintragen in die Steuerliste und im Aktionsraum.

Übersichtsplan

Übersichtsplan

Varianten bei den Stationen

Im Folgenden werden nicht mehr alle Stationen komplett aufgeführt, sondern nur die Unterschiede bzw. zusätzliche Bereiche beschrieben.

Beim Start

Bereits beim „Empfang“ im beheizten Zelt wurden in Ennepetal an alle Besucher Holztäfelchen mit einem Lederband zum Umhängen verteilt. Auf der einen Seite stand „Imperium Romanum“, auf der anderen waren ein hebräischer Name und verschiedene Geburtsorte eingetragen. Die „Bewohner von Nazareth“ waren dabei ebenfalls farblich gekennzeichnet.

Historischer Ausweis Vorderseite Historischer Ausweis Rückseite

Der Weg zu den Stationen führte durch ein weihnachtlich geschmücktes Treppenhaus – und sogar die Toiletten in der ehemaligen Fabrik waren liebevoll dekoriert.


Die nachfolgend verwendeten Nummerierungen richten sich nach dem Übersichtsplan von Ennepetal.

1 Weihnachten heute – Kaufhaus

An der Station „Weihnachten heute“ kamen die Besucher in ein „Kaufhaus“. Hier gab es Regale mit Spielzeug, Schaukelpferd, Schlitten, Puppenhaus, eine Abteilung mit Kosmetikartikeln, einen Bereich mit Elektroartikeln und anderes. Selbstverständlich war auch hier alles ganz weihnachtlich dekoriert. An einer Wand befand sich eine Umkleidekabine, die einen besonderen Zweck hatte.

Spielwarenabteilung Kaufhaus                         Spielwarenabteilung und Umkleidekabine

Im „Kaufhaus“ war ein Stand für eine „Weihnachtsumfrage“ aufgebaut: Dieser enthielt Glasröhren für verschiedene Antwortmöglichkeiten:

Meinungsumfragekasten Meinungsumfragekasten2

Die Röhren standen in einem Kasten, auf dem außen die Antwortmöglichkeiten / bzw. Symbole dafür (für kleine Kinder) angebracht waren. Er verdeckte zunächst die Sicht auf den Inhalt.

Nach der Kaufhausszene kamen nicht unsere einführenden Worte „Aber was bedeutet Weihnachten wirklich?“ von der CD. Stattdessen bat der Mitarbeiter die Besucher an einer spontanen Umfrage teilzunehmen: „Was ist für Sie das Wichtigste am Weihnachtsfest?“

Angeboten wurden folgende Möglichkeiten:

  • Geschenke
  • Weihnachtsgottesdienst
  • Weihnachtslieder
  • Weihnachtsstimmung gutes Essen

Im zweiten Jahr lautete die Frage: „Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?“

Mögliche Antworten waren:

  • Spielzeug / Sport / Hobby
  • Bekleidung / Schmuck
  • Bücher / Spiele / Computer
  • Reisen
  • Nichts

Auch hier waren die Wahlmöglichkeiten für Kinder anhand der Bilder erkennbar.

Jeder Besucher bekam zwei Wattebällchen, mit denen er seine Stimme abgeben konnte.

Danach klappte der Mitarbeiter die obere Hälfte des Kastens um – und sichtbar wurde ein Säulendiagramm mit dem Abstimmungsergebnis. Die Gruppe konnte genau sehen, wo bei ihnen der Schwerpunkt lag.

Der Begleiter ging kurz auf das Ergebnis ein, und stellte die Frage „Aber wie hat alles angefangen …?“

Dann leitete er über zur eigentlichen Zeitreise – und als Zeichen dafür zog er erst hier in der angedeuteten Umkleidekabine sein historisches Gewand an. Vor der Weiterreise verteilte er die Münzen an die Gruppe.

Elemente

Szenenbild

Hörszene DVD Kaufhausszene (diese evtl. mit Weihnachtsmusik untermalen)

Handlungsteil:        1 Umfrage zu Weihnachten
2 Der Gruppenbegleiter zieht das historische Gewand über und verteilt Münzen an die Besucher

Gruppenbegleiter-Texte finden Sie auf der DVD

2 Zeitmaschine

Danach wurden die Besucher durch eine Zeitmaschine in die Vergangenheit zurück versetzt: Diese bestand aus einem kleinen Tunnel, den man passieren musste – in der Mitte befand sich eine Erhöhung, über die man ging. Dieses kleine Podest wurde durch einen Lichtschlauch betont und kenntlich gemacht.

Zeitmaschine

3a Die römische Zollstation

Das Zelt in diesem Bereich war sehr einfach gestaltet: Zwischen Säulen wurde aus Holzlatten ein Gestänge befestigt, an dem nur Stoffstreifen angebracht waren. Diese deuteten das „Zelt“ an. Die Besucher hatten Einblick ins Innere. Zu sehen war ein Tisch, auf dem die Schatztruhe zum Einsammeln des Wegzolls stand. Außerdem lagen hier einige goldene Trinkbecher der „Kontrollposten“. Neben dem Tisch stand ein prunkvoller Thronsessel.

Bei dieser Art der Gestaltung entfiel die Funktion des Zelts als Umkleideraum und Versteck für die Technik.

Römisches Zelt

3b Der Basar in Nazareth

Die Projektgruppe verwendete für die überdachten Basarstände Holzgestelle, die völlig von der Dekoration verdeckt wurden.

Lattengestell (Dachlatten) mit Stoff verkleidet

Maße: 200 cm (bzw. 100 cm) brei, vordere Holme 200cm hoch, hintere Holme 180 cm hoch, Tischplatte abgeschrägt (vorne 60 cm hoch,, hinten 80cm hoch), Tischplatte Hartfaserplatte

Basarstand

Konstruktionszeichnung Stand

3c Die Synagoge

Etwas abseits vom Basar befand sich eine Synagoge (gemalte Kulisse). Zu dieser führte der „Einwohner von Nazareth“ seine Gruppe: „Ich zeige Euch jetzt noch unsere Synagoge. Dort feiern wir unsere Gottesdienste, dort hören wir auch die Worte der alten Schriften, die Mose und die Propheten durch Gottes Eingebung geschrieben haben. Ich glaube, da wird gerade ein Gottesdienst gefeiert. Wir wollen mal einen Augenblick zuhören“ …)

Die Besucher hörten einen Ausschnitt aus dem Synagogen-Gottesdienst – dabei wurden gerade die Jesaja-Texte vorgelesen, die bei uns durch die Schriftrolle eingeleitet wurden.

An diese Bibelstellen knüpfte auch hier der Begleiter an.

Synagoge

Elemente

Szenenbild 1 Synagoge

Hörszene Ausschnitt Synagoge

Gruppenbegleiter-Texte DVD

3d Vor Marias Haus / Zimmermannsecke

Bei der Zimmermannsecke war auch Platz für das Nachtlager von Josef, das aus einer niedrigen Kiste und einigen Decken bestand.

Wenn in der Hörszene der Engel zu Josef kommt, wird das Licht Computer gesteuert gedimmt, was auch optisch unterstreicht, dass dies in der Nacht geschah. Außerdem erhört die veränderte Helligkeit die Aufmerksamkeit der Zuhörer.

Als Sitzgelegenheiten dienten einfache Hocker von IKEA die mit Hussen aus grobem Stoff überzogen waren – ebenfalls dafür geeignet sind Jutesäcke.

Vor Marias Haus

Rechts neben dem Brunnen sind die Lagerstätte von Josef und einige seiner Werkzeuge zu sehen.

Elemente

Szenenbild Marias Haus und Bereich von Josef

Hörszene DVD Maria erzählt

Gruppenbegleiter-Texte DVD

4 Der Weg nach Bethlehem

Nach dieser Station kamen die Besucher in Ennepetal auf einen dunklen, verschlungenen Weg, der sie nach Bethlehem führte. Durch die spärliche Beleuchtung (die Scheinwerfer wurden auch noch mit roten Folien gedämpft) war nur wenig Dekoration nötig: Steine am Boden, einige kahle Äste und auch kleine Büsche und Zypressen. Außerdem hatten die Ennepetaler hier Pappmaché-Felsen vom Ostergarten verwendet.

Die Besonderheit auf der „gefährlichen Reiseroute“: In einer dunklen Ecke lag ein (Stoff-)Löwe auf der Lauer.

Der „Bewohner aus Nazareth“ bat die Besucher auf den Weg zu achten, „damit sie nicht auf Schlangen oder Skorpione treten“. Diese gab es zwar nicht, aber so passten alle gut auf und stolperten im Dunklen nicht so leicht.

Der Weg nach Bethlehem Der Löwe

Die Originalbeleuchtung war während der Führung viel dunkler. Rechts im Bild: der Löwe

5 Nächtliches Hirtenfeld

Hier wurde kein Holzgestell für ein komplett in sich abgeschlossenes Hirtenfeld verwendet. Der gesamte Fabrikraum war an sich schon viel dunkler als bei uns. Dies wurde noch durch den schwarzen Mollton verstärkt, der an den meisten Stellen den Hintergrund bildete.

An dieser Station gab es zwei Kulissen: Im Hintergrund ein Bild von Bethlehem und das nächtliche Hirtenfeld. In diesem Bereich bestand der Sternenhimmel nicht aus Lichterketten hinter dunkelblauem Dekomolton. Stattdessen waren mit Spezialfarbe (UV-reflektierend bzw. fluoreszierend) weiße Punkte auf blauen Stoff gemalt, die dann mit Schwarzlicht angestrahlt wurden. Auch das hat einen sehr schönen Effekt.

Wenn der Engel in der Hörszene erschien, blendete ein Computer gesteuerter Scheinwerfer die Besucher und verstärkte so noch den Inhalt des Gehörten.

Den unteren Abschluss der Kulisse bildeten Steine. Im Raum waren verschiedene kleine Zypressen und andere Pflanzen verteilt, was den Eindruck einer Weidelandschaft noch unterstrich.

Nächtliches Hirtenfeld

Hirtenfeld                                                                       Blick auf Bethlehem

Elemente

Szenenbild Blick auf Bethlehem und das Hirtenfeld mit Feuer und Schafen

Hörszene DVD ein Hirte erzählt

Gruppenbegleiter-Texte DVD

6 Beim Stall

Zwischen dem nächtlichen Hirtenfeld und dem Stall legten die Besucher hier wiederum eine kleine Wegstrecke zurück. Die Außenwand des Stalls war hier aus alten, krummen und verwitterten Latten gezimmert. Sie war nicht kompakt sondern wirkte nur wie ein loses Geflecht. Über der Krippe hingen Banner mit den Aufschriften „Retter“, „Immanuel (Gott mit uns)“.

Hier hörten die Besucher zunächst das Gespräch der Hirten auf dem Weg zum Stall und ihre Reaktionen an der Krippe, danach kam ein musikalischer Zwischenteil. Am Ende der Szene nahm man Teil an der Freude der Hirten.

Die Besucher legten bei der WeihnachtsZeitReise keine Geschenke an der Krippe ab. Szenenbild – hier waren auch Ochs und Esel zu sehen


Im Stall

Stall                                                          Krippe

Tiere im Stall

Elemente

Szenenbild

Hörszene Hirten an der Krippe

Gruppenbegleiter-Texte DVD


7a Traditionelles Weihnachtszimmer

Nach dem Stall kam man wieder in die Gegenwart zurück – die Parallele zum Kaufhaus bildete hier ein traditionelles Weihnachtszimmer mit Christbaum und Geschenke -Tisch. Besonders gestaltete Päckchen auf der anderen Seite symbolisierten,  was Gott uns alles schenken möchte, und trugen folgende Aufschriften: ewiges Leben / Frieden / Hoffnung / sinnvolles Leben / Vergebung / Liebe.

Daneben stand ein Korb mit vorbereiteten Cellophantütchen. Sie enthielten jeweils drei selbstgebackene! Plätzchen und ein Kärtchen mit dem Logo der WeihnachtsZeitReise, auf dem der Vers aus Joh. 3,16 stand. Jeder Besucher durfte solch ein Päckchen mitnehmen – die Ennepetaler Bäckerinnen hatten über 9000 Plätzchen gebacken!

Dies sollte ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes sein, der uns mit Jesus das größte Geschenk gemacht hat.

An der zentralen Wand hing ein großes Schild mit dem Bibelvers Johannes 3,16: „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ (Hoffnung für Alle) Dieser Vers wiederholte sich nochmals auf einem Geschenke-Spiegel, in den die Besucher beim Weitergehen schauten.

Als Abschluss hörte die Gruppe im Weihnachtszimmer Lukas 2,1-20 von der DVD. Bei kleinen Kindern wurde stattdessen gemeinsam das Lied gesungen: Gott ist groß.

Geschenke Gottes an uns

Elemente

Szenenbild

Hörszene Bibeltext oder Instrumental zum Lied „Gott ist groß“ (bei Kindergruppen)

Handlungsteil: Besucher dürfen sich ein Päckchen mit Plätzchen und Vers mitnehmen

Gruppenbegleiter-Texte DVD


7b Aktionsraum

Als letzten Bereich gab es einen „Aktions-Raum“: Hier war eine weitere Krippe aufgestellt und daneben eine Kiste mit vorbereiteten Symbolen, von denen man das in die Krippe legen konnte, das einem entsprach:

Füße: Ich interessiere mich für Jesus / Ich bin auf dem Weg
zu ihm
Herzen: Mein Herz gehört Jesus / Mein Herz schlägt für Jesus
Fragezeichen: Ich kann mit Jesus noch nichts anfangen / Ich habe
noch zu viele offene Fragen

Darüber hing ein Schild mit der Aufschrift:

„Welches Symbol passt zu Dir? Möchtest Du Dein Symbol in die Krippe legen?“

Symbole und Schilder dazu

Außerdem gab es ein riesiges Herz mit der Aufschrift „Gott liebt mich“. Daneben stand ein kleiner Tisch mit Stempelkissen: Jeder konnte so seinen Fingerabdruck auf dem Herz hinterlassen als Symbol dafür: „Auch ich habe einen Platz im Herzen Gottes“.

An Gottes Herz

In diesem Raum stand ein Bistrotisch, an dem man Gebete aufschreiben konnte.

Diese wurden an einem extra dafür aufgestellten Weihnachtsbaum und an einem Netz, das von der Decke herunterhing, befestigt.

Weitere Bilder finden Sie unter:

Bildergalerie

Gestaltung der Stationen

Ergänzende Angaben zu den Besonderheiten in Ennepetal

Requisiten, Material, Herstellung, Beschaffung

Beim Empfang im Zelt

Requisite / Material

weitere Angaben dazu

römische Ausweise für alle Besucher

  • Holzbrettchen
  • Farbe
  • Lederriemen
Auf kleine Holztäfelchen wurde auf einer Seite

geschrieben: Imperium Romanum. Auf der anderen Seite standen ein (weiblicher oder männlicher Name) und ein Geburtsort. Name sowie Nazareth wurden für die Kinder farbig gekennzeichnet.

1 Weihnachten heute – Kaufhaus

Weihnachten heute“ als Kaufhaus gestalten

  • Regale
  • verschiedene Waren / Verpackungskartons
  • Dekorationsgegenstände
  • Umkleidekabine
Verschiedene Regale mit Waren: Spielsachen, Kosmetik, Schmuck, Elektrogeräte …

Alles wird weihnachtlich dekoriert.

Die Gegenstände aus der Gemeinde bzw. evtl. von Geschäften ausleihen.

Vorhangstoff verwenden.

Diagramm für Meinungsumfrage

  • 5 Glasröhren
  • Holzkasten
  • Farben zum Bemalen
  • Wattekugeln
  • Eimer f. Wattekugeln
Als Röhren kann man evtl. einfache Glasvasen verwenden.

Beim Holzkasten muss der vordere Teil zum Abklappen sein, um den Inhalt der Glasröhren nach der „Abstimmung“ sichtbar zu machen.

3a Die römische Zollstation

Requisite / Material

weitere Angaben daz

Bodengestaltung – auch bei
Basar

Rückseite Messeboden

  • evtl. Reste von einer anderen Veranstaltung
In Ennepetal war gebrauchter Messeboden vorhanden. Dieser wurde umgedreht, sodass die hellgraue Rückseite oben lag. Diese löste sich mit der Zeit auf, was einen sehr echten, Eindruck von staubigem Erdboden bewirkte.

Nachteil: Die Teile, die sich lösen, erfordern später viel Reinigungsarbeit.

Falls Reste vorhanden, überprüfen, ob diese geeignet sind.

gemalte Palmen

  • Schichtholz
  • Dispersionsfarben
Diese wurden aus Schichtholz ausgesägt und bemalt.

Wichtig: Darauf achten, dass sie aufgestellt werden können – unauffälliger Fuß bzw. Ständer

3b Der Basar in Nazareth

Requisite / Material

weitere Angaben dazu

Einfache Variante für überdachte Stände

  • Dachlatten mit folgenden Maßen: 2m breiter Stand:
    Je 2 Querlatten pro Stand: 2m
    4 senkrechte Latten pro Stand: vorne 2x 2m, hinten
    2x 1,80m hoch
  • je 2 Verbindungslatten als Auflage für die Tischplatte
  • Hartfaserplatte für den Tisch ca. 70 x 2m breit Variante: Stand nur 1m breit Querlatten und Verbindungs­latten entsprechend nur 1m
  • passende Stoffe zum Bespannen z. Nesselstoff oder grobe farbige Decken
Gerüst aus Dachlatten zimmern. Dieses

verschwindet später beim Aufbau völlig unter Stoffen und anderen Gestaltungselementen.

siehe auch Skizze

Tischplatte evtl. nach vorne leicht absenken

Gestell komplett mit Stoff bespannen

Kamele, Palmen und große Tonkrüge aus Schichtholz

  • Schichtholz
  • Folie für Overheadprojektor
  • Dispersionsfarben
Schablone vorzeichnen, auf Folie für Overhead Projektor übertragen und auf Umrisse auf dem Holz aufzeichnen.

Aussägen und anmalen.

3c Die Synagoge

Requisite / Material

weitere Angaben dazu

Synagoge Kulisse nach dem gleichen Prinzip herstellen wie im Handbuch bei Kulissen beschrieben.

Als Vorlage kann das Bild von Ennepetal dienen.

sehr großer 7 armiger Leuchter
Zypressen aus Schichtholz

  • Schichtholz
  • Folie für Overheadprojektor
  • Dispersionsfarben
Schablone vorzeichnen, auf Folie für Overhead Projektor übertragen und auf Umrisse auf dem Holz aufzeichnen.

Aussägen und anmalen.

3d Vor Marias Haus / Zimmermannsecke

Requisite / Material

weitere Angaben dazu

Nachtlager von Josef

  • Kartons
  • verschiedene Decken
Dieses wurde mit einigen Kartons angedeutet, über die grobe Decken gelegt waren.

Achtung! Wenn diese Konstruktion nicht sehr stabil ist, bitte die Besucher warnen, dass sich niemand darauf setzen darf.

einfacher Brunnen

  • Styroporquader
  • Sprühkleber
  • Dispersionsfarben
  • blaues Tuch
Hier wurden Styroporquader zu einem niedrigen Brunnen zusammengeklebt und anschließend bemalt. Der Brunnen wurde durch einen Unterbau etwas erhöht und mit einem blauen Tuch „gefüllt“
Hocker als Sitzgelegenheiten

  • Hocker
  • Hussen oder
  • Säcke
Verwendet wurden sehr günstige Hocker von IKEA (Serie Evert) über die aus grobem Stoff genähte Hussen gestülpt wurden.

Ebenfalls möglich: Jutesäcke überziehen

4 Der Weg nach Bethlehem

Requisite / Material

weitere Angaben dazu

verschiedene südländisch wirkende Pflanzen

  • Jutesäcke o. lockere Jute

kleine Kieselsteine

größere Steine

verschiedene Tiere

  • Löwe
  • Schlangen
  • Skorpione
In Ennepetal wurden die Pflanzentöpfe nicht verdeckt. Natürlicher wirkt es aber, wenn diese mit Jutesäcken oder lockerer Jute kaschiert werden.
für die Randbegrenzung

5 Das nächtliche Hirtenfeld

Requisite / Material

weitere Angaben dazu

Hirtenfeld ohne Holzgestell und Kulisse von Bethlehem

  • Nesselstoff als Leinwand
  • blauer Stoff
  • UV-reflektierende bzw.
  • fluoreszierende Farbe
  • Schwarzlichtröhre
  • Steine
  • einige kleinere Pflanzen
  • Jutesäcke o. lockere Jute
In Ennepetal war es aufgrund der Raumsituation möglich, auf eine geschlossene Konstruktion zu verzichten.

Der hintere Bereich bestand aus der gemalten Kulisse von Bethlehem.

In der Hauptblickrichtung wurde etwa ab der Mitte die Decke mit einem blauen Stoff abgehängt. Darauf waren Sterne mit Spezialfarbe aufgemalt. Diese wurden durch eine Schwarzlichtröhre zum Leuchten gebracht.

Die Spezialfarbe gibt es in Farbengeschäften.

An den Himmel schloss sich unten wieder die Kulisse mit dem nächtlichen Feld an. Am Rand wurden etliche Steine als Übergang ausgelegt.

In diesem Bereich standen einige echte Pflanzen –

möglichst die Pflanzentöpfe mit Jute verdecken.

6 Beim Stall

Requisite / Material

weitere Angaben dazu

Stall

  • Holzlattengestell (gebrauchtes Material
  • Schichtholz
  • Dispersionsfarben
  • alte Kiste
  • Stoffstreifen
  • Stoff-Farbe
Der Stall wurde zu der Seite, an der die Besucher zunächst vorbei kamen, durch eine sehr durchlässige Holzkonstruktion abgegrenzt. Durch die alten Holzbretter hatte man Einblick ins Innere.

Die Krippe bestand aus einer alten Kiste.

An einer Seite lagen Ochs und Esel (aus Schichtholz) und an der Wand über der Krippe hingen Stoffbanner mit den Aufschriften „Retter“ „Immanuel – Gott mit uns“.

7a Das traditionelle Weihnachtszimmer

  • Weihnachtsbaum
  • Tisch für Geschenke
  • „normale“ Geschenke
  • Geschenke in Glanzpapier mit Aufschriften
  • Korb
  • viele Plätzchentüten
  • Geschenke-Spiegel
Die Gestaltung kann so vorgenommen werden wie bei unserem „Weihnachten heute“. Nur tragen die Geschenke hier Aufschriften: Geschenke Gottes für uns / ewiges Leben / Frieden / Hoffnung / sinnvolles Leben / Vergebung / Liebe

Außerdem gab es hier einen großen Korb mit vorbereiteten Päckchen für die Besucher.

Leidenschaftliche Bäckerinnen in der Gemeinde gewinnen.

Ein schöner Spiegel wurde mit kleinen Geschenkpäckchen versehen und innen stand der Bibelvers Joh. 3,16

7b Aktionsraum

Herz

  • großes Herz aus Holz
  • Dispersionsfarbe oder Sprühlack
  • Holz- oder Metallständer
  • kleine Lampe zur Beleuchtung
  • ein kleiner Tisch mit:
    Farbe für Finger- bzw. Handabdrücke
  • Kleenex-Tüchern
  • ein Papierkorb
Darauf waren drei weiße Blätter mit der Aufschrift: „Gott liebt mich“ befestigt.
Auf dem Tisch befand sich Spezialfarbe: Stempelkissen von der Firma Jakoo (www.jako-o.de)

zum Abwischen der Farbe

Holzkrippe mit Symbolen

  • Holzkrippe
  • Kisten für Symbole
  • 3 Arten von Symbolen in
  • größerer Anzahl
  • Schilder
Körbe von IKEA

Symbole wurden aus Karton ausgeschnitten:

Füße, Herzen, Fragezeichen

Auf einem Schild stand die Frage: Welches Symbol passt zu Dir?

Auf den anderen Schildern standen mögliche Antworten – diese sind zu finden am Ende von „Beschreibung der Stationen“

Gebete zum Aufschreiben

  • Bistrotisch mit Stiften, Moderatorenzetteln (rund – Christbaumkugeln) Christbaumkugelaufhänger
  • Christbaum
  • an der Decke gespanntes, Netz zum Aufhängen der Gebete
  • Goldspray
Diese Utensilien sind für Gebete, die die Besucher schreiben und aufhängen konnten.

Achtung! Diese in große Schale legen, damit sie sich nicht vermischen. Sonst bekommt man sie nicht mehr auseinander.

Netz vorher vergolden

Informationen zu Beleuchtung und Tontechnik:

Aufgrund der besonderen Situation in der Fabrik wurden hier überall Schweinwerfer eingesetzt, die dann auch für die richtige Stimmung gesorgt haben. So wurden diese z. B. beim Weg nach Bethlehem mit roten Folien versehen, sodass diese Szene sehr geheimnisvoll wirkte.

Der Sternenhimmel wurde durch eine Schwarzlichtlampe erzeugt, die mit spezieller Farbe (UV-reflektierend bzw. fluoreszierend) die auf den Stoff gemalten Punkte zum Leuchten brachte.

Licht und Hörszenen wurden vom Computer gesteuert und per Schalter bedient.

Durch die Computersteuerung konnte das Licht bei der Szene „Ein Engel besucht Josef“ automatisch gedimmt werden. Und bei der Hirtenszene leuchtete beim Erscheinen des Engels ein greller Scheinwerfer auf.

Die Software haben Mitarbeiter extra dafür entwickelt. Unter Ansprechpartner finden Sie die Kontaktadresse eines dieser Spezialisten.

Räume für die Stationen

Warteraum

In Ennepetal war dieser Aufenthaltsbereich in einem beheizten Zelt untergebracht. Das könnte eine Alternativlösung sein, wenn die Räumlichkeiten im Gebäude nicht ausreichen. Sehr angenehm dabei: Auf dem Boden war Mulch ausgestreut, wodurch der Bereich von unten nicht so kalt war.

Kostenkalkulation

Kosten

Die Projektgruppe in Ennepetal, deren WeihnachtsZeitReise auf ca. 700 m² aufgebaut war, musste für die Gestaltung der Stationen Kosten in Höhe von 3 900 € aufbringen. Der größte Teil davon wurde für Dekomolton gebraucht: 1 600 €.

Weitere 1 200 € entfielen auf die Technik – sie mussten überall Strahler einsetzen und entwickelten ein spezielles Computer gesteuertes System für die Technik.

In ihrem Fall waren die Kosten für die Räumlichkeiten in der still gelegten Fabrik (Miete und Heizung) recht hoch: ca. 2 200 €.

Tipp zur Durchführung

Teamwork bzw. Kooperation

In Ennepetal wurde eine Projektgruppe gebildet, der Mitglieder aus ganz verschiedenen Gemeinden angehören: von der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde (Initiatoren), der Freien Evangelischen Gemeinde, der Brüdergemeinde, der evangelischen Landeskirche, zwei katholischen Gemeinden, der Landeskirchlichen Gemeinschaft und des CVJM.

So breit gefächert kann eine Kooperation bei solch einem Projekt sein!

Zusätzliche Hörszenen der WeihnachtsZeitReise von Ennepertal

Ausschnitt Synagoge

Gebetsgesang eines jüdischen Rabbis (Auszug aus dem „Sch´ma Jisrael“, dem jüdischen Glaubensbekenntnis: Höre Israel, der Herr unser Gott ist ein Herr. Und du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzer Kraft
Rabbi Gepriesen sei Gott, der Gelobte, in alle Ewigkeit, der sein Volk nicht verwirft!

Die Verheißungen für uns hat Gott den Propheten vor vielen Jahren kundgetan.
Wir hören Worte aus den Schriften des Propheten Jesaja:
„Jetzt gibt euch der Herr ein Zeichen: Eine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn bekommen. Immanuel, Gott mit uns, wird sie ihn nennen.“

Und weiter schreibt Jesaja:
„Denn uns ist ein Kind geboren! Man nennt ihn wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst. Er wird seine Herrschaft weit ausdehnen und dauerhaften Frieden
bringen.

Gebetsgesang des Rabbis

(Anmerkung: die Gesänge stammen von einer ca. 20 Jahre alten Filmaufnahme eines jüdischen Gottesdienstes aus Basel. Die Aufnahme wurde für Demonstrationszwecke erstellt.)

Hirten an der Krippe

Zu hören sind Laufschritte, die näher kommen.
Jakob Benjamin, warte, lauf doch nicht so schnell, ich komm ja gar nicht mit.
Benjamin Beeil dich, Jakob, wir wollen doch die Ersten sein!
Jakob Ja, aber wir wissen doch gar nicht, wo wir das Kind finden. Bleib doch mal stehn!
Benjamin Irgendwo in Bethlehem soll es sein, in einem Stall, hat der Engel gesagt.
Jakob Merkwürdig, ein Herrscher muss doch eigentlich in einem vornehmen Haus geboren werden. Aber der Engel wird Recht haben
Benjamin Genau, dort hinten bei den Häusern der Reichen brauchen wir gar nicht erst zu suchen.
Jakob Laufen wir lieber hier am Stadtrand entlang, da wo die Bauern wohnen.
Benjamin Du, Jakob, da hinten brennt noch Licht, schnell hin.
Jakob Warte auf mich, nicht so schnell, – tatsächlich, da ist ein Stall, und drinnen brennt eine Laterne. Lass uns mal vorsichtig hineingehen.
Knarrende Tür, Babygeschrei
Benjamin Ahhh, Jakob, schau mal, ein neugeborenes Kind in einer Futterkrippe, in Windeln gewickelt, und die glücklichen Eltern sind auch dabei, ganz, wie der Engel gesagt hat. Ist das schön!
Jakob Ob die Mutter weiß, dass sie ein besonderes Kind geboren hat? Ein göttliches Kind?
Benjamin Sie nickt uns zu, als wenn sie uns schon erwartet hätte. Sicher weiß sie, dass ihr Kind der versprochene Retter ist.
Jakob Du, Benjamin, glaubst du wirklich, dass dieses Kind Gottes Sohn ist? Dieses armselige Kind?
Benjamin Ja, ich glaube das. Der Engel hat es doch gesagt. Und einer seiner Namen ist ja Immanuel, Gott mit uns. Und jetzt ist er da, ganz nahe bei uns, zum Anfassen nahe. Ich kann mir schon die Krone vorstellen, die er eines Tages als Herrscher tragen wird.
Jakob Ich glaube, du hast Recht. Dieses Kind hier ist tatsächlich der Sohn Gottes. Und wir Hirten dürfen es als erste sehen. Unfassbar! Was für ein großes Geschenk macht uns Gott! –

Lass uns niederknien und das Kind anbeten

Krippenmusik – Ich steh an deiner Krippen hier
Jakob Du, Benjamin, spürst du auch, wie dein Herz warm wird vor Glück?
Benjamin Ja, ich habe auf einmal eine ganz große Freude, ich könnte tanzen
Jakob Dann lass uns jetzt wieder gehen und den Anderen von diesem Kind erzählen. Aber leise, sieh nur, es schläft, wir wollen es nicht aufwecken…
Knarrende Tür, Laufschritte, die sich entfernen
Jakob und Benjamin Leute, wacht auf! Der versprochene Retter ist da! Große Neuigkeit! Gottes Sohn ist geboren! Wir haben ihn gesehen! Hört alle her! Wir haben den Retter gefunden! Unfassbar! Freut euch, der Retter ist da!

Lied für Kinder: Gott ist groß


Achtung: MP3 Version zum Herunterladen enthält nur das instrumental Playback – Text wird von Gruppenbegleiter gesungen.

Text und Melodie von Uwe Lal aus „Vom Laternenfest zum Weihnachtsbaum“ vom ABAKUS Musikverlag / Satz Rolf Bärenfänger

Refrain Gott ist groß, unfassbar groß, und wurde doch so klein. Als Kind kam er in unsre Welt, um uns ganz nah zu sein.

Gott ist groß, unfassbar groß, und wurde doch so klein. Als Kind kam er in unsre Welt, um uns ganz nah zu sein.

1. Strophe Der große Gott, er kommt bei uns auf Kinderbeinen an. Hab keine Angst, lass ihn herein, dass er dein Freund sein kann.
2. Strophe Komm mit mir zu dem Kind im Stall, und dort wirst du verstehn:

Wer dieses kleine Kind anschaut, der hat Gott selbst gesehn.

3. Strophe Gott schuf die Sterne, Sonne, Mond am weiten Himmelszelt; er ist es auch, der dich und mich in seinen Armen hält.

Ansprechpartner:

Rolf und Heidi Bärenfänger

Neuenloher Weg 50

58256 Ennepetal

Fon: 0 23 33 / 8 08 56

rolf.heidi.baerenfaenger@t-online.de

Bei Rückfragen zur Computertechnik in Ennepetal

Christopher Dicke

christopher_dicke@gmx.de

Hörszenen WeihnachtsZeitReise Ennepetal:

(in mp3 Format)

Ausschnitt Synagoge

Hirten an der Krippe

Playback für Lied: Gott ist groß

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